Mir ist was gelungen, und das hat mich sehr gefreut. Angefordert war eine Österreichkarte, in der alle ca. 450 österreichischen Fernwärmeversorger als Punkte eingezeichnet sein sollten.
Wir haben die Orte und Postleitzahlen dieser Versorger in einer Postgres-Datenbank gespeichert. Innerhalb zweier Tage erstellte ich ein Python-Skript, das
- die Orte und Postleitzahlen aus der Datenbank ausliest;
- mittels der Geocoding-Api von Google die entsprechenden GPS-Daten aus dem Internet heraussucht und speichert;
- mit svgfig die einzelnen GPS-Daten als Punkte in eine Österreichkarte einträgt (eine SVG-Vektordatei, die frei verfügbar ist), wobei Punkte/Orte mit mehr als einem Versorger größer gezeichnet werden. Die Umwandlung von Geodaten in Pixelkoordinaten war etwas knifflig, aber zum Glück hatte ich das beim Verzeichnis der österreichischen Erdgastankstellen schon einmal gelöst, und zum Glück ebenfalls mit Python.
Und zur Kontrolle verwendete ich Inkscape, ein freies Vektorzeichenprogramm (“Adobe Illustrator für Arme”), das SVG-Dateien importieren kann.
Alle benutzten Programme sind quelloffen, d.h. für jede Benutzerin frei verfügbar. Und natürlich macht es keinen Unterschied, ob das alles auf einem Mac, auf Linux oder einem PC erzeugt wird (tatsächlich hab ich dafür alle diese Rechnersysteme verwendet…).
Das Ergebnis ist weiter unten zu sehen; ich kann ja doch ein bisserl was!

Fachverband Messung lokal
dione:
/de: 2.27 (2.37 onload)
/de/themen/index_html?uid=2586
(mitglieder): 2.77 (2.8)
international: 2.06 (2.07)
start: 2.03 (2.41)
rhea (via tunnel!!):
/de: 1.8 (1.86 onload)
/de/themen/index_html?uid=2586
(mitglieder): 2.25 (2.32)
international: 2.39 (2.45)
start: 1.86 (1.86)
Da sich ein Bot auf dem bisherigen Server4you-Vserver eingenistet hat und mir daher der Server gesperrt wurde, bis das Problem behoben ist, habe ich nach Abwägen aller Optionen (dort weiter, Amazon EC2, Hetzner) einen kleinen VServer bei Hetzner bestellt (512 MB, moderne Betriebssysteme). Dort läuft dann Ubuntu 10.04 LTS.
Auf dem alten Server war nur mehr Lenny (Debian 4.0) als Image zu haben, aktuell wäre Debian 6.0. Da ich die ganze Sache ohnehin neu aufsetzen mußte, hab ich gleich umdisponiert. Etwas billiger ist die Sache auch geworden.
Heute endlich ist die Erweiterung von mimas abgeschlossen: Neues Betriebssystem (Ubuntu Lucid LTS) und zwei neue, größere Festplatten, damit auch die Gastechniker-Applikation Platz findet, die ja ca. 60 GB verschlingt.
Neu ist der DNS-Cache mit dnsmasq und der Webserver mit lighttpd (beides kleine Programme, die wenig Ressourcen benötigen).
Ich bin gespannt, ob nun die Abstürze dieser Maschine abnehmen werden.
Nachtrag: vor knapp einem Jahr hatte ich diesen Umbau in Angriff genommen…
Letztens experimentierte ich ein wenig mit virtualenv, einer “virtuellen Umgebung für Python”, d.h. einem festen, sich durch Updates nicht mehr ändernden Python-System. Es gibt auch ein paar Shellscripte dafür. Vor allem die mühsam zusammengestellte Zope 2.10-Umgebung wäre da ein Kandidat.